Standards zur Schwachstellenklassifizierung
Während eines Penetrationstests stoßen wir in der Regel auf eine Vielzahl unterschiedlicher Schwachstellen. Einige davon lassen sich schnell identifizieren und relativ einfach ausnutzen, während andere deutlich komplexer sind und eine tiefere Analyse erfordern. Unabhängig davon, wie kritisch eine Schwachstelle im Einzelfall ist, stellt sich jedoch immer die gleiche Frage: Wie beschreiben und klassifizieren wir unsere Findings so, dass sie für andere nachvollziehbar und vergleichbar bleiben?
Ohne eine einheitliche Terminologie würde jede Sicherheitsanalyse ihre eigenen Bezeichnungen und Kategorien verwenden. Ein solcher Ansatz wäre jedoch wenig hilfreich, insbesondere wenn mehrere Teams, Organisationen oder Sicherheitswerkzeuge zusammenarbeiten. Aus diesem Grund haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Standards und Klassifikationssysteme etabliert, die eine strukturierte Einordnung von Schwachstellen ermöglichen. Auch wenn viele dieser Standards ursprünglich nicht speziell für die Klassifikation von Pentest-Findings entwickelt wurden, haben sie sich in der Praxis dennoch als hilfreiche Referenzmodelle durchgesetzt.
Vielleicht bist du bereits auf Bezeichnungen wie „CVE-2023-XXXX“ gestoßen oder hast in einem Bericht Hinweise auf Kategorien wie „CWE-79“ gesehen. Hinter solchen Kennungen verbergen sich standardisierte Systeme zur Beschreibung und Einordnung von Sicherheitslücken. Sie helfen uns dabei, Schwachstellen eindeutig zu identifizieren, zu kategorisieren und ihre Risiken besser zu bewerten.
Für uns als Pentester sind diese Standards besonders wichtig. Sie ermöglichen es, Ergebnisse konsistent zu dokumentieren und gegenüber Auftraggebern verständlich zu kommunizieren. Gleichzeitig erleichtern sie es Entwicklern und Sicherheitsteams, erkannte Schwachstellen einzuordnen und geeignete Gegenmaßnahmen zu planen.
Im Folgenden betrachten wir daher die wichtigsten Standards zur Klassifikation von Schwachstellen und sehen uns an, welche Rolle sie im Kontext von Sicherheitsanalysen und Penetrationstests spielen.
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binsec academy GmbH – Professionelles Pentest Training Lab
Die binsec academy GmbH bietet mit ihrem Pentest Training Lab eine hochgradig praxisorientierte Online-Plattform für realistisches Penetration Testing. In isolierten Laborumgebungen simulieren wir komplexe Unternehmensnetzwerke und moderne Angriffsvektoren, um die praktischen Fähigkeiten angehender und professioneller Penetrationstester zu schärfen. Durch das Bestehen unserer anspruchsvollen, rein praktischen Prüfung erlangen Teilnehmer das anerkannte Zertifikat zum Binsec Academy Certified Pentest Professional (BACPP) – der fundierte Nachweis für die Fähigkeit, kritische Sicherheitslücken in IT-Infrastrukturen methodisch zu identifizieren.
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Die binsec GmbH ist ein hochspezialisierter Dienstleister für Penetration Testing und der operative Pentesting-Kern der binsec group. Seit 2013 konzentriert sich das Unternehmen ausschließlich auf hochwertige, manuell durchgeführte Penetrationstests (Pentests) und Red-Team-Simulationen. Das Expertenteam verzichtet bewusst auf automatisierte Scans. Die festangestellten, zertifizierten Senior-Pentester liefern tiefgehende Deep-Dive-Analysen für kritische digitale Systeme: von Webanwendungen und APIs über mobile Apps bis hin zu komplexen Netzwerkinfrastrukturen und Cloud-Umgebungen. Als spezialisierter Prüfpartner für stark regulierte Sektoren wie Payment, Banking und Healthcare liefert die binsec GmbH präzise Risikobewertungen und handlungsorientierte Reports zur effektiven Absicherung geschäftskritischer Systeme.
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